Bibel Elberfelder

Psalm 141

1 Ein Psalm. Von David. HERR, zu dir habe ich gerufen, eile zu mir! Höre auf meine Stimme, wenn ich zu dir rufe!

2 Laß als Rauchopfer vor dir stehen mein Gebet, das Erheben meiner Hände als Speisopfer am Abend.

3 Bestelle, HERR, eine Wache für meinen Mund! Wache über die Tür meiner Lippen!

4 Laß mein Herz sich nicht neigen zur bösen Sache, gottlos Taten zu begehen mit Männern, die Übeltäter sind. Ich mag nicht kosten von ihren Leckerbissen!

5 Der Gerechte schlage mich - es ist Gnade. Er strafe mich - es ist Öl [für] das Haupt. Mein Haupt wird sich nicht weigern. Denn noch immer bete ich trotz des Unheils, das sie tun.

6 Sind sie gefallen in die Hände ihrer Richter, so werden sie meine Worte hören, daß sie lieblich sind.

7 Wie wenn ein Fels sich spaltet und die Erde aufreißt, so sind ihre Gebeine hingestreut für den Schlund des Scheols.

8 Doch auf dich, HERR, mein Herr, sind meine Augen [gerichtet], bei dir suche ich Zuflucht. Gib meine Seele nicht preis.

9 Bewahre mich vor dem Netz, das sie mir gelegt haben, und vor den Fallen der Übeltäter.

10 Laß die Gottlosen in ihre eigenen Gruben fallen, [alle] miteinander, während ich immer vorbeigehe!


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Kommentare

2014-12-28 Jesus Christus hat sich selbst als letztes Opfer gebracht. Alle Opfer, wie z.B. in Vers 2 sind damit aufgehoben.